Die Umfallkrankheit, oder Pilzwelke, stellt eine der größten Bedrohungen für das Überleben von Setzlingen dar, egal ob Cannabis, Gartenbau oder Zierpflanzen. Es manifestiert sich als tödliche Krankheit, die hauptsächlich durch Bodenmikroorganismen wie Pythium, Phytophthora, Rhizoctonia y Fusarium, die zum plötzlichen Tod von Samen und Setzlingen im Frühstadium führen kann.
Was ist Umfallkrankheit und wie entsteht sie?

Die Umfallkrankheit ist die Folge einer Pilzinfektion, die Samen und Keimlinge zunächst unsichtbar befällt. Manchmal verhindert diese Erkrankung sogar, dass der Keimling aus dem Boden sprießt. Die Hauptverursacher sind Organismen wie Pythium (ein Oomycet, der kein echter Pilz ist), Phytophthora, Rhizoctonia y FusariumEinige können zusammenwirken oder einzeln Schaden anrichten.
Diese Krankheitserreger überleben im Boden durch widerstandsfähige Strukturen Anrufe Oosporen, die in ungünstigen Zeiten inaktiv bleiben können. Später, wenn die Bedingungen günstig sind, wie z. B. ein feuchtes Substrat und milde Temperaturen, keimen die Sporen und setzen Zoosporen Handys, die die Wurzeln und Stängel junger Pflanzen infizieren. Die Infektion erfolgt hauptsächlich durch Wunden oder Schwachstellen von der Wurzel oder dem Stamm.
Symptome und Diagnose der Umfallkrankheit

- Mangelnde Keimung: Samen, die nicht aufgehen oder verspätet sind und verfaulen.
- Zusammengebrochene Sämlinge: plötzlicher Abfall scheinbar gesunder Setzlinge mit gekrümmten Stielen und weichen oder dunklen Basen.
- Feuchte Stellen und Schimmel: Auftreten von Flecken auf dem Substrat, Nekrose in Keimblättern und langsames Wachstum.
- Braune Wurzeln: Bei der Betrachtung der Wurzeln sind Fäulniserscheinungen und eine leichte Ablösung der Wurzelrinde zu erkennen.
- Irreversibles Welken: Pflanzen erholen sich nach dem Gießen nicht.
Es gibt zwei Haupttypen: vorauflaufendes, wo der Keimling nicht sprießt, und nach dem Auflaufen, bei dem der Keimling keimt, aber bald zusammenbricht.
Ursachen und günstige Bedingungen für die Umfallkrankheit

- Übermäßige Feuchtigkeit im Untergrund: Es begünstigt die Bewegung von Zoosporen und erhöht das Infektionsrisiko.
- Schlechte Belüftung und hohe Luftfeuchtigkeit: Geschlossene Umgebungen und gesättigte Substrate beschleunigen die Pilzausbreitung.
- Kontaminierte Substrate, krankes Saatgut oder nicht desinfizierte Werkzeuge: die Sporenbelastung in der Umwelt erhöhen.
- Niedrige Temperaturen im Untergrund: in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit begünstigen die Entwicklung von Krankheitserregern.
- Überfüllte Sämlinge: Es behindert die Luftzirkulation und erhöht die Infektionsrate durch die Nähe.
- Hohe Pflanzdichte: fördert feuchtes Mikroklima.
- Stickstoffüberschuss bei der Düngung: Es kann das Pflanzengewebe gegenüber Pilzbefall schwächen.
Strategien zur Verhinderung der Umfallkrankheit bei Sämlingen

- Verwendung sauberer und sterilisierter Substrate: Verwenden Sie zertifizierte Mischungen oder sterilisieren Sie selbstgemachtes Substrat vor der Aussaat.
- Auswahl an Qualitätssamen: Stellen Sie sicher, dass sie frei von Krankheitserregern sind und wenden Sie bei Bedarf vorbeugende Behandlungen an (z. B. verdünntes Wasserstoffperoxid). Informationen zur Saatgutpflege.
- Richtige Pflanzdichte: Lassen Sie ausreichend Platz zwischen den Samen oder verwenden Sie einzelne Töpfe.
- Vermeiden Sie übermäßiges Gießen: Gießen Sie nur, wenn die oberste Schicht trocken ist und versuchen Sie, das Substrat nicht zu durchnässen.
Was tun bei Umfallkrankheit?
Wenn Sie betroffene Sämlinge entdecken, beseitigen Sie diese zusammen mit dem kontaminierten Substrat Um die Ausbreitung zu verhindern, reinigen Sie den Bereich gründlich, sorgen Sie für ausreichende Belüftung und überwachen Sie die Umgebungsbedingungen. Bei großen oder hochwertigen Kulturen kann der Einsatz spezieller Fungizide in Betracht gezogen werden. Beachten Sie jedoch stets die professionellen Richtlinien und legen Sie Wert auf Prävention.
Die beste Abwehr ist Prävention und Bioprotektion mit nützlichen Mikroorganismen. Darüber hinaus ist die Aufrechterhaltung einer sauberen und kontrollierten Pflanzumgebung unerlässlich, um das Infektionsrisiko zu verringern.
Um Setzlinge vor der Umfallkrankheit zu schützen, ist sorgfältige Beachtung aller Aspekte der Anbauumgebung erforderlich: Reinigung, Substrat, Bewässerung, Belüftung und Materialauswahl. Die Integration präventiver Maßnahmen, der Einsatz nützlicher Pilze und eine ständige Überwachung minimieren das Risiko, ein ganzes Saatbeet durch diese Krankheit zu verlieren. Durch die Anwendung dieser Strategien Die Chancen auf eine starke und gesunde Ernte steigen deutlich..


